Naturschutzgebiet Gohrischheide und Elbniederterrasse Zeithain
Naturschutzgebiet auf einer ehemaligen Truppenübungsfläche an der Elbe, geprägt von Heideflächen, Binnendünen und Kiefernwäldern.
Flächengröße
28,5 km²
Ausweisung
1993–2011
BEISPIELINHALT zur Veranschaulichung der Inhaltsstruktur — kein amtlicher Text, aber sachlich recherchiert.
Das Naturschutzgebiet Gohrischheide und Elbniederterrasse Zeithain umfasst rund 2.847 Hektar im Landkreis Meißen, etwa fünf Kilometer nördlich von Zeithain. Es wurde am 11. Januar 2011 als Naturschutzgebiet ausgewiesen (NSG-Nr. D 95, IUCN-Kategorie IV).
Namensgebend war der frühere Gutshof Gohrisch, erstmals 1474 urkundlich erwähnt. Ab 1895 wurde die Fläche für den Truppenübungsplatz Zeithain aufgegeben und militärisch genutzt — die Spuren dieser Zeit erschweren bis heute Löscheinsätze und Landschaftspflege durch verbliebene Munitionsreste.
Charakteristisch sind Binnendünen mit offenen Grasfluren und Trockenheiden; auf einer 454,4 Hektar großen Kernzone darf sich die Vegetation ungestört entwickeln. Die gefährdete Purpur-Königskerze (Verbascum phoeniceum) wächst hier in der offenen, wärmebegünstigten Landschaft.
Seit 2014 erschließen markierte Wanderwege und ein sechs Meter hoher hölzerner Aussichtsturm die Randbereiche des Gebiets für Besucherinnen und Besucher.
Das Naturschutzgebiet Gohrischheide und Elbniederterrasse Zeithain umfasst rund 2.847 Hektar im Landkreis Meißen, etwa fünf Kilometer nördlich von Zeithain. Es wurde am 11. Januar 2011 als Naturschutzgebiet ausgewiesen (NSG-Nr. D 95, IUCN-Kategorie IV).
Namensgebend war der frühere Gutshof Gohrisch, erstmals 1474 urkundlich erwähnt. Ab 1895 wurde die Fläche für den Truppenübungsplatz Zeithain aufgegeben und militärisch genutzt — die Spuren dieser Zeit erschweren bis heute Löscheinsätze und Landschaftspflege durch verbliebene Munitionsreste.
Charakteristisch sind Binnendünen mit offenen Grasfluren und Trockenheiden; auf einer 454,4 Hektar großen Kernzone darf sich die Vegetation ungestört entwickeln. Die gefährdete Purpur-Königskerze (Verbascum phoeniceum) wächst hier in der offenen, wärmebegünstigten Landschaft.
Seit 2014 erschließen markierte Wanderwege und ein sechs Meter hoher hölzerner Aussichtsturm die Randbereiche des Gebiets für Besucherinnen und Besucher.